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Cloud-Computing - Technologie der Zukunft?

Das Cloud-Computing - eine neue Form der Netzwerktechnik wird immer beliebter. Von überall Zugriff auf seine Daten zu haben, zieht viele Kunden nahezu magisch an. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dieser "Wolke"? Gibt es Risiken? Was ist eigentlich die beste Option?

Was ist das "Rechnen in der Wolke" überhaupt?

Als Cloud-Computing wird das Bereitstellen von Informationen, Daten und Rechenleistung in einer virtuellen Wolke bezeichnet, auf die mehrere Nutzer Zugriff haben. Die Informationen sind nicht mehr, wie üblich, lokal gespeichert, sondern werden in ein privates Netzwerk hochgeladen, auf das dann verschiedene User Zugriff haben. Ein Beispiel dafür sind internationale Firmen die zusammenarbeiten. Daten und Informationen werden nicht mehr per Mail geschickt, sondern hochgeladen, was dann für die Partnerfirma, die sich vielleicht auf der anderen Seite der Erde befindet, ebenso erreichbar ist. Viele Firmen speichern Ihre Daten gar nicht mehr lokal, sonder laden Sie immer direkt in die Cloud, was einige Vorteile und Möglichkeiten mit sich bringt.

Die Cloud-Technologie im Job

Angenommen, es ist Freitag. Sie haben eine Woche an einem Bericht gearbeitet und sind überglücklich, dass dieser nun fertig ist. Sie speichern ihn auf dem Computer in ihrem Büro, und gehen voller Freude in das Wochenende. Am nächsten Montag erfahren Sie dann, dass einen firmeninternen Systemabsturz gab, von dem alle Daten, der Office-PC's betroffen sind. Ihre Reaktion möchte ich mir dann gar nicht ausmalen. Dieses Szenario war früher nicht selten. Die betroffenen Firmen haben daraufhin dann oft den Umstieg zum Cloud-Computing gewagt. Da viele Unternehmen inzwischen sowieso schon einen Server-Raum besitzen, wird für die Umstellung nicht viel neue Hardware benötigt. Die Cloud ist dann nur firmenintern verfügbar, und kann nicht von außerhalb gesichtet werden. Alle Berichte, Daten und Informationen werden dort hochgeladen. Das ist zum einen eine gute Möglichkeit um Datenverlust zu verhindern, zum anderen bleibt dabei auch Ihre Festplatte frei, was die Leistung ihres Office-Pc's deutlich steigert, und ein angenehmeres Arbeiten möglich macht. Auch alle Ihre Kollegen haben dann einen viel besseren und sichereren Zugang zu Ihren Berichten und Daten, und können schneller darauf eingehen. Sofern der Cloud-Server beim nächsten Absturz nicht betroffen ist, kann Ihren Daten nicht mehr viel passieren.

Cloud-Computing bei Ihnen zu Hause

Das Cloud-Computing hat sich bereits soweit entwickelt, dass sogar die privaten Pc-Benutzer sich eine eigene "Wolke" einrichten können, und so die Möglichkeit haben, Daten für Freunde und Bekannte zur Verfügung zu stellen. Viele dieser Anbieter sind, bis zu einer gewissen Datenmenge, sogar kostenlos. Die Anmeldung erfolgt einfach und unkompliziert. Sie benötigen lediglich eine E-Mail Adresse und ein Passwort. Auch Smartphones besitzen inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten, Daten in einer Cloud zu organisieren. Die Verbindung über das USB-Kabel mit dem PC, um Informationen auszutauschen, ist damit fast überflüssig. Wenn alle Dateien in der Cloud zur Verfügung stehen, braucht man sich auf dem PC nur die entsprechende Software herunterzuladen und hat Zugriff auf alles. Das macht die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten deutlich einfacher. Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle ist, dass man sich sein Passwort unbedingt merken sollte. Gerade wenn man seine Daten alle online gespeichert hat, wäre es fatal keinen Zugriff mehr darauf zu haben. Zwar gibt es bei den meisten Onlinediensten für Cloud-Computing eine "Passwort vergessen?"-Option, aber das Risiko sollte man nicht eingehen. Einige Beispiele für solche Anbieter sind zum Beispiel Livedrive, SugarSync oder Dropbox. Man sollte allerdings nicht außer Acht lassen, dass all diese Unternehmen online, und somit nicht zu 100% vor Hacking-Angriffen geschützt sind. Wenn man sich nicht auf Online-Dienste verlassen will, gibt es auch die Möglichkeit einer lokalen Cloud. Dies klingt zwar auf den ersten Blick widersprüchlich, da Daten in einer Cloud ja eben gerade nicht lokal gespeichert werden. Zu einer lokalen Cloud können Sie zum Beispiel einen PC machen, den Sie nicht mehr brauchen, der aber im Groben noch funktioniert, und somit noch als Datenspeicher nützlich ist. Hier können Sie, mit der nötigen Software, den Speicherplatz der Festplatte zur Verfügung stellen, und somit einen Rechner, der sonst sowieso keine Verwendung mehr hätte, als Cloud benutzen. Darauf können dann, wie bei den Online-Diensten auch, alle Geräte zugreifen. Die Einrichtung bedarf jedoch einiges an Fachwissen. Gerade für Anwender, die mehrere Geräte gleichzeitig nutzen, ist dies eine sehr schöne Option, um die Organisation zu erleichtern.

Ist so eine Cloud etwas für mich?

Jeder Mensch denkt wahrscheinlich anders über diese neue Technologie. Aber wenn Sie schon öfters ein Opfer von Datenverlust waren, und das mit dem Handy geschossene Foto sofort auf dem PC haben möchten, wird Ihnen eine Cloud sicherlich sehr gut gefallen. Und teuer ist es meist auch nicht. Machen Sie sich am besten einmal schlau bei den einschlägigen großen deutschen Hostern, die auch in der Regel alle eine oder mehrere Cloud-Lösungen anbieten. Neuerdings gibt es sogar spezielle Hoster, die sich auf besonders energieeffiziente Lösungen für Ihre Cloud spezialisiert haben.

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